Paris 2009

1. Tag

Panorama Paris

Noch etwas verschlafen trifft sich am 17. April 2009 eine kleine Gruppe Karlsruher Stipendiaten und Prof. Dr. Quast samt Familie vor einem amerikanischen Schnellimbiss am Karlsruher Hauptbahnhof. Pünktlich treffen dort auch unsere Heidelberger Stipendiaten ein, mit denen wir zusammen die Exkursion geplant haben.

ExkursionsteilnehmerNach kurzem Kennen lernen macht man sich auch schon auf zum TGV Richtung Paris, Gare de l’Est! Vor uns liegen drei spannende Tage voller Sightseeing, Kultur und anderer spannenden Erfahrungen (wie z.B. die Pariser Metro). Gefühlte fünf Stunden Zugfahrt später (aufgrund der großzügigen Beinfreiheit des TGV) erreichen wir den berühmten Bahnhof von Paris. Unser Reiseleiter Tobias Erath besorgt uns noch schnell die Metro-Tickets für die kommenden Tage, daraufhin geht es auch schon weiter zum Hotel im Herzen der Stadt. Auftretende Sprachbarrieren während des Eincheckens werden dank Hillel, einem befreundeten Pariser Kommilitonen, schnell beseitigt, so dass wir unsere Zimmer beziehen können. Nach dieser kurzen Verschnaufpause wird die umliegende Nachbarschaft erkundet, ganz nach dem Motto: Ohne Orientierungssinn (und Stadtplan) sieht man mehr von der schönen Stadt!

SaineMittags steht auch schon der erste Programmhöhepunkt auf der Tagesordnung, die deutsche Botschaft in Paris. Dort bringt man uns zu Kaffee und Keksen durch interessante Vorträge die aktuellen deutsch-französischen Beziehungen näher. Nach ausführlicher Fragerunde und kurzer Diskussion führt uns Hillel weiter durch die Stadt, vorbei an geschichtsträchtigen Plätzen wie „Les Halles“ und der „Ile de la Cité“ direkt zur Seine. Dort trennt sich die Gruppe dann, um sich in kleineren Gruppen auf die Suche nach kulinarischen Köstlichkeiten zu machen. Der ereignisreiche erste Tag wird durch eine Seinerundfahrt bei Nacht abgerundet. Dabei macht die Stadt ihrem Namen als Lichterstadt alle Ehre. Bei einem kühlen Bier oder einem französischen Wein in diversen Pariser Gaststätten klingt dieser erste, ereignisreiche Tag aus.

2. Tag

Heute ist Kultur angesagt. Aufgrund des trüben Wetters steht ein Museumstag auf dem Programm. Wir trennen uns in Kleingruppen auf, die nach eigenem Gusto Museen und Ausstellungen besichtigen. So können wir an dieser Stelle nur einen kleinen Einblick einer Gruppe geben, er soll exemplarisch für die Anderen stehen. Optimistisch hinsichtlich des Wetters und des aufziehenden Regens flanieren wir über die Champs-Elysées und kehren in eines der kleinen Cafés zu einem zweiten Frühstück, ganz nach Pariser Art, ein. Anschließend müssen wir uns doch dem Wetter beugen und starten unsere Museumsbesuche am Musée d’Orsay. Weiter geht es zum Centre Pompidou mit der beeindruckenden Wanderausstellung „Kandinsky“. Daraufhin besichtigen wir Notre Dame, um kurz Inne zu halten und die imposante Architektur zu bestaunen. Anschließend trifft man sich wieder gemeinsam im Hotel, um die Abendplanung fortzusetzen. Das geplante Picknick mit französischen Stipendiaten fällt leider buchstäblich ins Wasser, stattdessen kehren wir in ein Café ein und lernen hiesige Kaffeepreise kennen. Für den restlichen Abend finden sich Gruppen zur Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten wie Sacré-Cœur und Moulin Rouge oder aber zum gemütlichen Abendessen mit anschließendem Einblick ins Pariser Nachtleben zusammen.

3. Tag

Unser letzter Tag in Paris beginnt mit einer Besichtigung der Katakomben, abermals geführt von Tobias und Hillel. Wir lernen das zweite, unterirdische Stadtbild von Paris kennen, auch wenn wir nur einen Teil der Pariser Katakomben besichtigen können. Nach einem zweiten Frühstück, bzw. Mittagessen, geht es für einen Teil auf zum Louvre, um diesen ausgiebig zu besichtigen. Parallel finden sich andere Interessensgruppen zusammen. So werden z.B. die ersten Sonnenstrahlen in den Pariser Parks genossen. Der restliche Tag rundet das Stadtbild ab, so dass am frühen Nachmittag eine erschöpfte, aber begeisterte Exkursionsgruppe die Heimreise antreten kann.

Gruppenfoto

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen beteiligten Organisatoren für diese schönen Ausflug bedanken, allen voran Tobias Erath für seine tolle Planung und Herrn Prof. Dr. Quast, der uns als Vertrauensdozent begleitet hat. Besonders bedanken wollen wir uns bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, die uns großzügig finanziell unterstützt hat.

Zena Ballout, Alexander Lochbaum